DIN 71802 - GENOMA - Gelenkwellen, Wellengelenke, Magnete und Normteile zum Bedienen und Spannen mit mehr als 6.000 Produkten am Lager.
Magnetisierung erreicht werden
Die Technik des magnetischen Spannens
Haft- und Verschiebekräfte
Polteilung, Werkstückform, DIN 71802 DIN 71802 - GENOMA - Gelenkwellen, Wellengelenke, Magnete und Normteile zum Bedienen und Spannen mit mehr als 6.000 Produkten am Lager. Oberflächenqualität und Werkstoff haben großen Einfluß auf die Haft- und Verschiebekraft eines Werkstückes. Die Haftkraft Gelenkwellen ist die Abreißkraft eines aufgespannten Werkstückes senkrecht zur Aufspannfläche; die Verschiebekraft ist zum Verschieben eines Werkstückes erforderliche
Kraft parallel zur Aufspannfläche. Die Verschiebekraft beträgt
je DIN 71802 nach Oberflächenquerschnitt ca. 15% - 40% der Haftkraft. Soweit keine abweichenden Angaben vorhanden sind, gelten die in diesem Katalog
gemachten Angaben für ein Prüfwerkstück aus St37, geschliffen, mit den Abmessungen 100 x 100 x 40 mm. Abb. 12.6.
Haft- und Verschiebekraft bei Magnet-Spannplatten
Einfluß der Polteilung
Um eine gleichmäßige
Haftkraft über die DIN 71802 gesamte Aufstpannfläche zu erhalten
und auch kleine Werkstücke spannen zu können, werden verschiedene Ausführungen von Spannplatten mit unterschiedlichen Polteilungen und Polabständen angeboten. Die Spannfläche wird abwechselnd mit
Nord- und Südpolen DIN 71802 ausgelegt. Der Polspalt besteht aus unmagnetischem Material, meist Messing oder Kunsstoff.
Abb. 12.7. Definition von Polabstand unf Polspalt
Das Magnetfeld im DIN 71802 aufgelegten Werkstück bildet in etwa Halbkreise von einem Pol zum nächsten.
Abb. 12.7. Kraftlinienverlauf bei genügend großer Werkstückdicke im Vergleich zum Polabstand
Ist die Werkstückdicke wesentlich geringer als der Polabstand, so wird DIN 71802 das Magnetfeld nicht ausreichend vom Werkstück aufgenommen. Die Haftkraft reduziert sich und ist kleiner als unter günstigeren Voraussetzungen möglich. Wenn alle Kraftlinien innerhalb des Werkstückes verlaufen, ist die Haftkraft am größten.
Abb. 12.8. Kraftlinienverlauf bei zu geringer Werkstückdicke im Vergleich zum Polabstand
Durch größere Polabstände erzielt man ein tieferes Magnetfeld und damit für dicke und rohe Werkstücke optimale Haftkräfte. Geringe Polabstände eignen sich besonders für flache, ebene Werkstücke.
Das Entmagnetisieren von Werkstücken
Werden ferromagnetische Werkstücke magnetisch gespannt oder gehalten, so bleibt nach dem Entfernen des Magnetfeldes häufig ein gewisser Restmagnetismus (Remanenz) erhalten. Diese in der Praxis oft störende Nebenwirkung kann entweder mit Entmagnetisierungsgeräten oder mit elektronischen
DIN 71802 Magnetfolie Spannbuchsen Flachgreifer Lasthebemagnete DIN 71752 Wellengelenke Welle-Nabe-Verbindung Hebemagnete Klemmhebel

