Schnellspanner - GENOMA - Gelenkwellen, Wellengelenke, Magnete und Normteile zum Bedienen und Spannen mit mehr als 6.000 Produkten am Lager.
den Magnetfluss schlechter
Abb. 12.4. Beispielhafter Einfluß der Wärmebehandlung auf die erzielbaren Magnet-Haftkräfte
5.) Einsatztemperatur
Steigende Temperaturen haben einen nicht zu unterschätzenden Einfluss auf Schnellspanner Schnellspanner - GENOMA - Gelenkwellen, Wellengelenke, Magnete und Normteile zum Bedienen und Spannen mit mehr als 6.000 Produkten am Lager. die Eigenschaften des Magnetspannsystems. Hohe Temperaturen
führen zu einer Abnahme der Remanenz (und
damit zu einer Abnahme der Haftkraft) und zu einer Erhöhung der Koerzitivfeldstärke. Je nach Magnetwerkstoff sind die Temperatureinflüsse in weiten
Grenzen reversibel. Ab Erreichen der Curie-Temperatur, die Schnellspanner für jeden Magnetwerkstoff eine charakteristische Größe darstellt, verlieren die Magnetwerkstoffe ihre
Magnetisierung irreversibel.
Werkstoff max. Einsatztemperatur Curie-Temperatur
Hartferrit 100°C ca. 450°C
AlNiCo 400°C
ca. 850°C
SmCo 200°C ca. 750°C
NdFeB 80°C (120°C)
ca. 300°C
Tab. 12.1. Maximale Einsatztemperaturen verschiedener Magnetwerkstoffe
Magnetische Eigenschaften von Werkstoffen
Gängige Werkstoffe lassen sich aufgrund ihres Verhaltens im Magnetfeld grob in drei unterschiedliche Schnellspanner Gruppen
einteilen:
* unmagnetische Werkstoffe
* weichmagnetische Werkstoffe
* hartmagnetische Werkstoffe
1.) unmagnetische Werkstoffe
Zu den unmagnetischen Werkstoffen zählen z.B. Kunststoffe, Glas, Schnellspanner Holz, Messing, Kupfer, Aluminium und andere Metalle. Alle diese Stoffe zeichnen sich dadurch aus, daß sie nicht oder nur unwesentlich Schnellspanner auf Magnetfelder reagieren. Solche Materialien können vom Magnetfeld durchflossen werden, ohne daß eine Wechselwirkung mit dem Magnetfeld eintritt. Sie reagieren auf Magnetfelder ähnlich wie Luft oder ein Vakuum und können Schnellspanner nicht magnetisch gespannt werden.
2.) weichmagnetische Werkstoffe
Weichmagnetische Stoffe reagieren auf Magnetfelder, indem sie ihre Wirkung konzentrieren und verstärken, solange das Magnetfeld in Kraft ist. Nach Aufhebung des Magnetfeldes verlieren sie weitestgehend ihre Wirkung. In einigen Fällen kann ein gewisser permanenter Restmagnetismus verbleiben. Zu dieser Gruppe zählen vor allem Eisen, niedrig legierte Stähle, Nickel und Kobalt.
3.) hartmagnetische Werkstoffe
Zu dieser Gruppe gehören die umgangssprachlich sogenannten Permanent- oder Dauermagnetwerkstoffe. Diese Werkstoffe können im Magnetfeld dauerhaft magnetisiert werden. Im Anschluß an diesen Vorgang weisen sie dann ein eigenes Magetfeld mit hoher Energiedichte auf. Diese Eigenschaft hartmagnetischer Werkstoffe konnte in vielfäliger Weise technisch nutzbar gemacht werden und hat
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